Im Zeichen der Libelle

Es war das Westernepos „Der mit dem Wolf tanzt“, mit dem der zweifache Oscarpreisträger Kevin Costner seinen größten Erfolg gefeiert hat. Dabei war sein Leben bereits in der Jugend nicht einfach. Nach sportlichen Aktivitäten im Bereich American Football und Baseball widmete er sich ab 1973 der Schauspielerei. Nur an zwei Abenden ging er nicht zur Schauspielschule. Doch sein Bildungshunger ging noch weiter. Ähnlich wie im Deutschen die Betriebswirtschaft machte er seinen Abschluss in Business.

Dann hatte er die zufällige Begegnung, die sein Leben verändern sollte. Es war Richard Burton, der ihm den Tipp gab, er solle sich ganz auf die Schauspielerei konzentrieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten feierte er in der zweiten Hälfte der 80er Jahre seinen Durchbruch in dem Film „The Untouchables – Die Unbestechlichen“. Im Laufe seiner Karriere dreht er auch den Film „Die Libelle“.

Dabei ist die Zeit für Dr. Joe Darrow nicht. Schließlich hat er gerade seine Frau Emily verloren. Seine Frau war Ärztin und im Dschungel eingesetzt, als sie Einsatz verunglückte. Dazu kommen diese mysteriösen Zeichen, die ihn fast verzweifeln lassen. Immer unruhiger wird es im Haus. Sogar sein Papagei fliegt wie von einer Tarantel gestochen durch das Haus. Da gibt es zudem das intensive Interesse, dass Emily einst an Libellen zeigte. Er erzählt einer Freundin von den Libellen. Doch diese versucht ihn ins Leben zurückzuholen. Schließlich arbeitet er die ganze Woche ohne große Unterbrechung durch. Zudem ereignen sich unerwartet Dinge, die scheinbar keinen logischen Zusammenhang Hintergrund haben. Eines Tages wird ein Junge ins Krankenhaus eingeliefert. Zunächst verlieren die Ärzte den Jungen. Kurze Zeit später, nachdem Joe im Zimmer war, ist der Junge plötzlich wieder lebendig und spricht mit Joe über Libellen. Der Junge erzählt ihm, dass Emily will, das er sich auf eine Reise begibt. Noch intensiver wird der Eindruck für Joe, als der Junge auf eine Zeichnung zeigt. Joe gewinnt jedoch die Überzeugung, dass Emily eine Kontaktaufname mit ihm will. Es kommt soweit, dass die Ereignisse sich überschlagen. Dies führt ihn letztendlich nach Venezuela. Dort kommt es zu einer unglaublichen Entdeckung.

Zu den Extras gehören auf der DVD ein Audiokommentar, der Blick hinter die Kulissen sowie zusätzliche Szenen.

Der Film hat etwas schönes Mystisches und doch auch etwas Fantastisches an sich. Es kommt nicht so sehr die explosive Action in dem Film vor. Vielmehr ist es das mysteriöse, was diesen Film so anziehend macht. Immerhin geht es um das Zusammenspiel von mehreren Welten. Das dieses nicht immer einfach ist, versteht sich von selbst. Kevin Costner verkörpert den etwas ratlosen Joe sehr gut. Er lässt sich von seinen Überzeugungen nicht abbringen und bewältigt die Geschichte gut. Fans des Schauspielers werden ihre Freude an dem Film haben. Doch auch Fans des Geheimnisvollen verbringen einen netten Abend mit dem Film. (Marina Teuscher – 25.09.2015)

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