Wie schreibt man Liebe?

Es sind in der Hauptsache Liebeskomödien, die den britischen Schauspieler Hugh Grant bekannt machten. Sein Kinodebüt feierte er in „Privileged“ im Jahr 1982. Nur drei Jahre später war er in der ersten Fernsehrolle zu sehen. Seinen endgültigen Durchbruch im internationalen Bereich gelang ihm im Jahr 1994 mit dem Film „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“. Ein weiterer großer Kinoschlager zog im Jahr 1999 mit Notting Hill, bei dem Julia Roberts zu sehen war. Über Filme wie „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ und „Tatsächlich Liebe“ führte der Weg zu dem Film „Wie schreibt man Liebe?“.

Keith Michaels ist Drehbuchautor und könnte glücklich sein. Schließlich besaß er Geld, Ruhm und einen Oscar. Diesen Oscar erhielt er für das Werk „Paradise Misplaced“ und wird noch in späteren Tagen darauf angesprochen. Noch dazu hat er diese charmante Ausstrahlung, die durch Charme und Witz überzeugt. Alles ist jedoch längst Vergangenheit. Es kam zu einigen Flops, zu denen auch das Scheitern seiner Ehe gehörte. So ist er pleite und scheint nicht einmal attraktiv genug für neue Aufträge zu sein. Zudem hat er auch noch zu einer Midlifecrisis Hallo gesagt. Gerade als er sich noch ziemlich gut fühlt, wird bei ihm der Strom abgestellt. Das ist zu einem Zeitpunkt der Fall, als er mit seiner Agentin telefoniert. Die hat ihm gerade den Vorschlag gemacht, dass er in Binghamton am College einen Drehbuch-Kurs geben. Es handelt sich um einen kleineren Ort, der an der Ostküste liegt. Allerdings lassen auch dort die Schwierigkeiten nicht lange auf sich warten. Er lernt eine Kollegin kennen, die doch eher humorlos zu sein scheint. Prompt verkrachen sich die beiden. Dagegen scheint Studentin Karen sympathischer zu sein. Mit ihr beginnt er bald eine Affäre. Allerdings begegnet ihm auf einmal Holly. Sie verdreht ihm langsam und gefühlvoll den Kopf. Eigentlich ist Keith ja ein ziemlich cooler Drehbuchautor. Doch so manche Fassade gerät auf einmal ins Bröckeln, wenn das Herz im Spiel ist.

Bereits drei Mal hatten Regisseur Marc Lawrence und Hugh Grant vor diesem Film zusammen gearbeitet. Erneut nehmen die beiden ein wenig eine Branche auf Korn und versuchen vorzuführen, wie kompliziert es doch manchmal in der Filmindustrie zugeht. Natürlich ist die Geschichte wieder etwas vorhersehbar. Allerdings wird die ganze Geschichte sympathisch dargestellt und bringt einen etwas ins Träumen. Es kommen jedoch auch die nachdenklichen Momente nicht zu kurz, wenn Holly und Keith versuchen, den richtigen Weg im Leben zu finden. Insgesamt besitzt der Film eine sympathische Mischung, die den Film doch zu einem angenehmen Erlebnis macht. (Marina Teuscher – 12.08.2015)

 

 

 

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