Gadget 2

Roboter dienen bisher dazu, mechanische Arbeiten von den Menschen zu übernehmen. Es handelt sich dabei um mobile oder stationäre Maschinen, deren Steuerung von Computerprogrammen erfolgt. Bei der Bezeichnung des Wortes handelt es sich um eine Ableitung vom tschechischen beziehungsweise slawischen Wort robota. Inzwischen gibt es mit der VDI-Richtlinie 2860 und anderen Normen, die einen Roboter beschreiben. Einen Roboter der ganz besonderen Art stellt Inspektor Gadget dar, der jetzt in sein zweites Abenteuer startet.

Es ist schon eine kuriose Zeit in Riverton. Natürlich gibt es jemand, der dort für Ordnung sorgt. Dabei handelt es sich um den menschlichen Roboter in Form von Inspektor Gadget, der Unterstützung von seinem sprechenden Gefährt erhält. Verbrechen werden dabei einfacher mit klebrigen Kaugummimassen und getunten Fesseln bekämpft. Erleichtert wird Inspektor Gadget die Arbeit zu dem durch die Propellor im Weltraumstil, die aus seinem Kopf entspringen. Doch hat er auch ein Problem in Form von nervigen Funktionsstörungen, die schlicht und ergreifend für ein großes Chaos sorgen. Es kommt noch schlimmer, da er plötzlich bis auf den letzten Chip blamiert ist. Er hat nämlich aus Versehen die Mutter des Polizeichefs ins Gefängnis geworfen. Allerdings wird dann der einarmige Superkrimelle „Die Klaue“ aktiv. Dieser bricht aus dem Gefängnis aus, da er die Weltherrschaft übernehmen möchte. Obwohl Gadget vom Dienst suspendiert ist, will er die Klaue unbedingt ausschalten. Dabei erhält er Hilfe von einem besonders hübschen Prototypen namens G2, mit dem er sich auf die Jagd nach den Bösewichten begibt. Diese Gadget-Dame ist an seiner Stelle ins Amt gezogen, was die Situation nicht gerade einfacher macht. Dabei soll es sogar für Gadget noch schlimmer kommen. Seine Nichte wird das Opfer einer Entführung.

In der Geschichte steckt Potenzial. Sie ist geschickt aufgebaut und bietet einige spannende Elemente. Mitunter ist diese besonders in den Dialogen zwischen den beiden Robotern zu spüren. Allerdings leidet die Geschichte etwas unter den manchmal plumpen Effekten. Dabei werden Kinder über die Geschichte schmunzeln. Erwachsene werden eher kritisch an den Film gehen. Schließlich ist eine andere Besetzung im Film zu sehen. Das erweist sich dann als wackliger Faktor an dem Film. Wer mit dieser Schwäche allerdings leben kann, wird sich über einige Gags doch amüsieren und Abwechslung finden. (Marina Teuscher – 17.06.2015)

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