Die Rückkehr des Königs

Zu Beginn des neuen Jahrtausends machte die Filmwelt mit einer besonderen Trilogie auf sich aufmerksam. Es handelte sich um die Reihe „Herr der Ringe“, im Englischen als „Lord of the Rings“ bekannt. Es handelt sich um einen von John Ronald Reuel Tolkien verfassten Roman. Aus kommerzieller Sicht handelt es sich um einen der erfolgreichsten Romane des vergangenen Jahrhunderts. Gleichzeitig handelt es sich im Rahmen der Fantasy-Literatur.

Bezogen auf die High Fantasy wird beim Herrn der Ringe von einem grundlegenden Werk gesprochen. Im englischen Original erfolgte die Veröffentlichung in 1954 und 1955. Zum ersten Mal erschien der Roman in deutscher Sprache in den Jahren 1969 beziehungsweise 1970. Mittlerweise verkaufte sich der Roman ungefähr 150 Millionen Mal. Um das Jahr 2000 begannen die Dreharbeiten für die Trilogie, zu der der hier vorliegende dritte Teil gehört.

Es ist viel in den ersten beiden Geschichten geschehen. Nach einem Rückblick gehen die Abenteuer weiter. Zwei Wesen, die einem Hobbit ähneln, sind auf einem Fluss unterwegs. Sie gehören zum Flussvolk. Auf der Überfahrt landet Deagol erst einmal im Wasser, weil ihn ein Fisch herunter zieht. Unter Wasser findet einen, wie er später feststellt, einen goldenen Ring. Diesen Ring allerdings würde Smeagol gern haben, weshalb es zwischen den beiden zu einem handfesten Streit mit schwerwiegenden Folgen kommt. Inzwischen kehrt in Rohan langsam wieder die Ruhe ein, nachdem die Uruk-hai-Armee die Gegend angegriffen hatte. Derweil ist König Theoden mit der Frage beschäftigt, ob eine Unterstützung des Reiches von Gondor möglich oder gar erforderlich ist. Aragorn bestärkt ihn in einer Entscheidung für eine Hilfe, damit der König und sein Reich mehr Stabilität erhält. Während dessen bringt Pippin Erzählungen vor. Daraus kann Gandalf das nächste Angriffsziel von Sauron erkennen.

Das besondere Highlight dieser gesamten Filmtrilogie ist in den 17 Oscars zu sehen, die die drei Filme von der Academy in Los Angeles erhielten. Dabei erhielt der Film Oscars in allen nominierten Kategorien. Ferner wurde der Film mit dem Saturn Award in den Kategorien „Bester Fantasyfilm, Beste Regie, Beste Spezialeffekte sowie bester Hauptdarsteller“ ausgezeichnet. Der Film erhielt noch viele weitere Auszeichnungen, zu denen die Golden Globe Awards gehörten.

Dass der Film sowie die Trilogie insgesamt die Auszeichnungen völlig zu Recht erhalten hat, ist nicht anzuzweifeln. Schließlich galt die Filmversion um die Jahrtausendwende als Sensation und lud Millionen von Filmfans in die Kinos. Damit war gleichzeitig ein Auslösen einer neuen Fantasywelle verbunden. Effekte, Action, Spannung, Handlung – es stimmte und stimmt alles bei dem Film, der gerade bei Fantasy-Fans tiefe positive Eindrücke hinterlässt. Dies gilt natürlich auch für die musikalischen Effekte. Insgesamt war der Aufwand gigantisch und hat noch heute Elemente, bei denen den Zuschauer eine leichte Gänsehaut erwartet. Wie hervorragend die Details ausgearbeitet ist, zeigt zudem die Wertung des Films auf Platz 11 in der Liste der erfolgreichsten Filme überhaupt.

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