Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Zu einem der großartigsten Darsteller der letzten Jahrzehnte gehört ohne Zweifel Sir Sean Connery. Er hat sich zum einen in den Filmen um den britischen Geheimagenten James Bond einen Namen gemacht. Unvergessen sind die Dialoge mit Miss Moneypenny. Doch auch in Filmen wie der Name der Rose weiß Sean Connery stets zu beeindrucken. Er fällt zudem in Filmen auf, die von der Mischung Action und komödiantischen Einlagen gekennzeichnet sind. In diese Genres fällt der Film über die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen.

Einzigartig ist ein jeder Einzelne. Wirklich unbesiegbar sind sie alle zusammen. Gemeint ist die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen. Die Geschichte dieser Liga führt zurück in die Zeit gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit herrscht viel Unruhe, da das größenwahnsinnige Phantom sein Unwesen treibt.  Der Maskierte wird von einem teuflischen Plan angetrieben. Er möchte die Welt in Schutt und Asche sehen. Ein Krieg soll das Mittel zum Zweck sein. Natürlich will der britische Geheimdienst dieses verhindern. Daher gehen dessen Beamten auf den Abenteurer Alain Quartermain zu. Er soll sich auf die Suche nach dem Phantom begeben. Klar ist von Anfang an, dass er dies nicht allein schaffen kann. Daher soll er Unterstützung erhalten. Es handelt sich dabei um sechs wirklich ungewöhnliche Menschen, die in dieser Zeit zusammen arbeiten sollen. Darunter befinden sich Dr. Jekyll mit seinem Ego Mister Hyde und Tom Sawyer. Außerdem befindet sich im Team ein Unsichtbarer, der es nicht gerade leicht hat, sich hin und wieder einmal sichtbar zu machen. Die sieben Mitglieder sind exzellente Einzelkämpfer. Gegen diesen Gegner ist es jedoch erforderlich, die Kräfte zu bündeln, um das Phantom zu besiegen. Sie werden dabei in Kämpfe mit ungewöhnlichen Monstern verwickelt.

Was auffällt, ist die Stimme von Sean Connery. Es ist nicht der sonst übliche Sprecher, weshalb die Stimme etwas verfremdet klingt. Idealer wäre es gewesen, wenn die Stimme in den Filmen nach Gert Günter Hoffmann nur von einem Synchronsprecher gesprochen worden wäre. Das verfremdete Klingen der Stimme irritiert möglicherweise ein wenig. Was gefällt, ist die Mischung, des Teams, worunter sich ein Vampir, ein Spion und ein Krieger befinden. Zudem bietet die Mischung mit Alain Quartermain und Tom Sawyer ebenfalls ungewöhnliche Ansätze in dem Filme. Wirklich jedoch hat seinen ganz eigenen und besonderen Charakter. Genau das macht den Reiz aus, da die Gegner der Liga ungewöhnliche Personen sind Insofern wartet auf die Zuschauer ein schöner abwechslungsreicher Film. Wer dabei mit der Schwäche hinsichtlich der wechselnden Stimmen leben kann, sieht ein spannendes – mit teilweise witzigen Dialogen – gespicktes Abenteuer. (Marina Teuscher – 22.07.2015)

 

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