Traumpaare

Die amerikanische Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat im Laufe ihrer Karriere schon eine Vielzahl von Auszeichnungen erhalten. Dazu gehört der Oscar für die Hauptrolle in dem Film „Shakespeare in Love“, den sie im Jahr 1999 erhielt. Im gleichen Jahr erhielt sie für diesen Film ebenfalls die Nomierung für den British Award. Ferner erhielt die Schauspielerin den Emmy, den Gold Globe sowie den MTV Award. Dabei hat ihre Karriere im Jahr 1999 begonnen. Sie war in Filmen wie Jane Austens Emma, Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis sowie Hook zu sehen. Im Jahr 1998 erfolgte die Produktion des Films „Traumpaare – Duets“.

Im Mittelpunkt des Films stehen drei Frauen und drei Männer. Alle Teilnehmer haben eine ganz besondere Geschichte, die sie oder ihn geprägt hat. Sie wollen an dem landesweiten Karaoke-Wettbewerb teilnehmen, der in Nebraska stattfindet. Das Reiseziel ist dabei Omaha, die größte Stadt des Bundesstaates. Dort steht der Gewinn von 5.000 Dollar an. Dabei will jeder aus den unterschiedlichsten Gründen an diesem Wettbewerb teilnehmen. Manch einer möchte gern den Alltag ein wenig mehr vergessen. Daran ist natürlich auch Rick interessiert. Dieser hat nämlich noch ein Problem mit der Verantwortung, die er für seine Tochter Liv übernehmen soll. Doch Liv will sich nicht so einfach geschlagen geben. Zudem kommt ihre Großmutter eines Tages vorbei, die ihn auffordert, sich nicht so einfach seiner Verantwortung zu entziehen. Außerdem planen Todd und seine Frau sowie Suzi Loomes die Teilnahme an diesem Wettbewerb. Auf der Reise nach Omaha befindet sich ebenfalls Suzi Loomes. Sie hat wie alle die Teilnahme an dem Wettbewerb vor Augen. Damit sie schnell in die Stadt gelangt, wie sie ihre Gelegenheit zum Fahren durch das Angebot von körperlichen Gefälligkeiten erreichen. Letztendlich ist es jedoch ein großer Traum, der alle vereint. Sie wollen das ganz große Glück mit dem Singen erreichen. Als sie ihr Ziel erreichen, ist das Schild außen mit der Veranstaltung zu lesen. Auf der Tafel lädt die Anzeige von 5.000 Dollar zum Besuch ein. Nacheinander stehen dann alle auf der Bühne, sogar Vater und Tochter, wenn es auch am Anfang etwas zaghaft klingt.

Dieser Film zeigt sich gleich mit mehreren Facetten, wie aus der Sicht der Teilnehmer. Dabei sind es menschliche Geschichten, die sie zum Handeln bewegen. Deutlich wird dies besonders an dem Handlungsstrang zwischen Vater Rick und Tochter Liv, die erst den Umgang miteinander lernen müssen. Bis zu diesem Zeitpunkt kannten sich die beiden kaum. Auch die anderen Teilnehmer haben Beweggründe, die überzeugend dargestellt werden. Umgeben werden diese Handlungsfäden von der Teilnahme am Wettbewerb, auf dem noch einmal die jeweilige Situation zum Tragen kommt. Dies wird eindrucksvoll dargestellt und lädt mit der teilweise sehr vertrauten Musik zum Träumen ein. Insofern ist der Film eine sehr schöne Geschichte dar. Einen netten Abend mit dem Film dürften Fans der Karaoke-Wettbewerbe verbringen. (Marina Teuscher – 08.04.2015)

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