Love Rosie

Geschichten über die Liebe gibt es viele. Manchmal geht die Liebe dabei ungewöhnliche Wege, wie schon allein die Geschichten um Sissi beweisen. Einst sollte ihr späterer Mann jemand anderes heiraten. Dabei handelte es sich um ihre große Schwester. Jedoch hat Franz sich für Elisabeth von Bayern entschieden und eine große Zeit begann insbesondere für Österreich und Ungarn. Auch in heutigen Tagen ist es so, dass die Liebe ihre eigenen Wege geht. Dies beweisen jetzt Alex und Rosie in dem Film „Love Rosie“ – Für immer vielleicht.

Befreundet – sogar beste Freunde sind Alex und Rosie schon seit ihrer Kindheit. Es ist ein besonderer Tag, als Rosie 18 Jahre jung wird. Das Knistern zwischen beiden ist ganz deutlich zu spüren. Beide sind allerdings der Meinung, dass ihre Freundschaft nicht gefährdet werden soll. Sie wolen daher einfach nur Freunde bleiben. Einige Wochen später kommt es zum Abschlussball, zu dem Alex nicht allein erscheint. Er ist nun Bethany zusammen. Dagegen verschenkt Rosie ihr Herz an Greg. Es wird eine Zeit mit Folgen, da es bei der Verhütung zu einem Malheur kommt. So kommt dann Tochter Katie zur Welt. Dabei wollte sie doch eigentlich Hotelmanagement studieren. Alex fängt sein Studium der Medizin an der Harvard University an. Rosie beginnt dagegen nun ihr Leben als Mama, nachdem sie ursprünglich ihr Kinder zur Adoption freigeben wollte. Alex ist auf seine Weise mit dem Studentenleben sehr glücklich. Es kommt zur Verlobung mit Sally, die allerdings nicht halten wird. Dann kommen Greg und Rosie zusammen, da dieser seinen Vaterpflichten nachkommen möchte. Während der ganzen Zeit reist der Kontakt zwischen Alex und Rosie nie ganz ab.

Als freche und junge Komödie ist dieser Film zu erleben. Beide Charaktere sind so herrlich spontan, dass man mit beiden Personen mitfiebert. Mit einer Leichtigkeit zeigen die beiden Hauptdarsteller, dass es sich lohnt an die Liebe unter zwei Freunden zu glauben. Der Witz liegt vor allem auch darin, dass die Zeit etwas frecher und lebendiger geworden ist. So vermischt sich auch in der Liebe das Traditionelle und Bewährte mit jugendlichem Elan. Das Buch ist ja nach der gleichnamigen Romanvorlage verfilmt worden. Inwieweit sich jetzt Übereinstimmungen ergeben, kann ich nicht beurteilen, da ich das Buch nicht gelesen habe. Allerdings lockt der Film auch schon aufgrund der „Frische“, da er so viele Momente aus dem Leben wieder spiegelt. (Marina Teuscher – 13.04.2015)

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