Die Ostdeutschen – 25 Geschichten

Im Jahr 2014 war es nun endlich soweit. Der Jahrestag des Mauerfalls jährte sich zum 25. Mal. Während dieser Zeit hat sich das Leben in Deutschland ganz gewaltig verändert. Teilweise haben Familien, die lange getrennt waren, zueinander gefunden. Menschen haben neue Reiseziele, wie das Bundesland Thüringen entdeckt. Viele Menschen haben die Chance genutzt und für Veränderung in ihrem Leben gesorgt. Jetzt erzählen 25 Menschen von ihrer Zeit nach dem Mauerfall. Zu sehen ist ihre Geschichte in der Dokumentation „Die Ostdeutschen – 25 Wege in ein neues Land“.

Im Mittelpunkt der ersten Folge steht zunächst ein „Ostbäcker“. Er ist noch immer in der Stargarder Straße ansässig. Noch kann er das Geschäft halten. Schließlich wird er durch seine Frau von der Arbeit unterstützt. Damit sich seine Arbeit weiterhin lohnt, darf nichts unvorhergesehenes wie eine Mieterhöhung dazwischen kommen. In einer der weiteren Geschichten steht die Illustrierte „Super-Illu“ im Mittelpunkt. Es handelt sich um die Illustrierte, die in Deutschland am meisten gelesen wird. Die erste Veröffentlichung einer Ausgabe erfolgte im Jahr 1990.

Enthalten sind auf den Disks die folgenden Episoden:

Disk 1 – Folge 1

  1. Der Ostbäcker
  2. Der Garten des Glücks
  3. Der Kämpfer
  4. Die Sonntagsfahrerin
  5. Die alten Lieder

Disk 2 – Folge 2

  1. Die Ossimacher
  2. Die Kandidatin
  3. Die Rapper
  4. Die Aktenfrau
  5. Der Unternehmer und seine Frau

Disk 3 – Folge 3

  1. Die Doppelkopfrunde
  2. Der Reporter
  3. Die Gaukler
  4. Die Mitte Deutschlands
  5. Was bleibt?

Disk 4 – Folge 4

  1. Die Mitarbeitergesellschaft
  2. Die Erben
  3. Die Kommunistin
  4. Die Stadt der Ringer
  5. Die Abgewickelten

Disk 5 – Folge 5

  1. Die Stripteaselehrerin
  2. Der Galerist
  3. Das Land der 2 Schlauchboote
  4. Das Paradies
  5. Die Bewerberin

Als Bonusmaterial gibt es ein 12seitiges Booklet. In diesem werden die 25 Personen vorgestellt.

Es ist ein sehr beeindruckendes Dokument der Zeit, in dem diese Menschen zu Wort kommen, deren Meinung wirklich wichtig ist. Sie sind es, die mit zur Veränderung des Landes beigetragen haben. Dabei haben sie es nicht immer einfach, wie allein schon die Geschichte des Bäckers zeigt. Doch auch welchen Job man antritt – er kann auch zu einem anderen Bild über Menschen und ein Land führen. So ergeht es der Mitarbeiterin in einer Stasiunterlagen-Behörde, die einst als Lehrerin gearbeitet hat. Eine derartige Aufgabe kann den Blick auf so manches Geschehen komplett verändern. Manchmal wird diesen Menschen wie auch Menschen in einigen anderen Bereichen viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es bleibt zu wünschen, das es mehr solcher Dokumentationen gibt, damit den Menschen zugehört wird, die etwas wichtiges zu sagen haben. Marina Teuscher – 03.01.2015.

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