Blood Ties

New York ist eine wirkliche Weltmetropole. Die Stadt zeichnet sich durch unglaublich viele Sehenswürdigkeiten aus. Dazu gehört die Freiheitsstatue, die auch als Miss Liberty bekannt ist. Im Jahr 1886 erfolgte die Einweihung der Statue. Es handelt sich dabei um ein Geschenk, das vom französischen Volk den Vereinigten Staaten von Amerika gemacht wurde. Mittlerweile erfolgte im Jahr 1984 die Aufnahme der Statue in die Liste des Weltkulturerbes. Die Stadt New York steht auch im Mittelpunkt des Films „Blood Ties“, der auf DVD erschienen ist. Angelegt ist der Film im New York der 70er Jahre.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die beiden Brüder Frank und Chris. Deren Leben verläuft völlig unterschiedlich. Frank, der jüngere der beiden Brüder, hat inzwischen Karriere bei der Polizei gemacht. Dagegen holt Chris immer wieder seine kriminelle Vergangenheit ein. Aktuell sitzt er mal wieder im Gefängnis und soll nun nach neun Jahren freikommen. Schließlich hat er sich gut geführt. Daher verspricht er Freundin Natalie und Frank, dass die Zeit der kriminellen Energie endgültig vorbei ist. Doch nimmt er es seinen Bruder übel, dass er ihn nicht einmal in neun Jahren besucht hat. Nun will er ein anständiges Leben führen. Nicht ganz so locker sieht Frank die Geschichte an. Eigentlich hat er keine Lust, seinem Bruder noch eine Chance zu geben. Allerdings lenkt er ein, weil da eben das Blut viel dicker ist. Trotzdem bleibt er während der Zeit wachsam, auch nachdem er die Versöhnung von Chris und Ex-Frau Monica initiiert hat. Frank ahnt nicht, dass er schon bald recht behalten soll. Sein Bruder fühlt sich nämlich von dem normalen Leben gelangweilt. Daher fällt einem alten Freund es sehr leicht, ihn zu einem Überfall zu überreden. Davon jedoch erhält Frank Kenntnis und kann Chris bei der Tat beobachten. Er jagt einem Wagen hinterher und steht vor Chris, den er trotz seiner Vermummung erkennt. Plötzlich steckt er in einem schweren Gewissenskonflikt. Soll er zur Familie halten und seinen Bruder decken? Oder soll er seinen Beruf ausüben und seinen Bruder verfolgen und verhaften?

Schaut man zunächst auf die Kleidung und die Frisuren, mutet die Geschichte schon etwas eigenartig an. Allerdings hat man das damals ja getragen. Ein bisschen fühlt man sich bei der Geschichte an Starsky und Hutch erinnert, nur dass einer der beiden Hauptdarsteller ein „schwarzes Schaf“ ist. Dabei treffen zwei Brüder aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei Chris spürt man zudem die Verbitterung über Frank, der ihn nicht ein einziges Mal in den neun Jahren besucht hat. Oftmals kann eine solche Situation einen Konflikt zusätzlich eskalieren lassen, wie es in dem Film geschieht. Doch auch in Frank existieren trotz seines Jobs noch familiäre Gefühle. Dabei ist der Gewissenskonflikt von ihm recht geschickt in Szene gesetzt worden. Insofern hält sich der Film auf einem recht ordentlichen Spannungsniveau. Marina Teuscher – 06.12.2014)

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