Vampire-Academy

Vampire kommen in den unterschiedlichsten Medien vor. Sie sind in Rollenspielen oder in Lizenzprodukten von Fernsehserien zu finden. Immer wieder stellen Vampire einen wichtigen Bestandteil dar. So sind Vampire in der Heroes of Might and Magic-Reihe zu sehen, wo sie als Einheiten einer Armee auftauchen. Als steuerbare Protagonisten sind Vampire ein Teil von Legacy of Kain. Außerdem kommen Vampire als Antagonisten in dem Rollenspiel Castlevania vor, das auch auf SNES erhältlich war. Besonders häufig sind Vampire auch in Filmen zu sehen, wie beispielsweise in dem Film „Vampire Academy“. Gedreht wurde der Fantasy-Film nach dem Blutsschwestern, der von Richelle Mead geschrieben wurde.

Bei der Geschichte muss man zunächst darauf eingehen, dass es zwei Arten von Vampiren gibt. Es handelt sich dabei um die Moroi, die vom Wesen her gute und sterbliche Vampire darstellen. Außerdem gibt es die Strigoi, bei denen es sich wiederum um bösartige und gefährliche Vampire handelt. Da die Strigoi in der Regel darauf aus sind, die Vernichtung der Moroi zu erreichen, gibt es die Dhampire mit ihrer schützenden Funktion. Eine solche Dhampirin ist Rose Hathaway, die erst 17 Jahre jung ist. Sie geht auf die Vampire Academy St. Vladimir. Dort erhält sie eine Ausbildung in Kampftechniken. Schließlich wurde ihr ein Auftrag zugeteilt, der sich um ihre beste Freundin Lissa dreht. Als Moroi muss sie von Dhampirin Rose, die halb Mensch und halb Moroi ist, beschützt werden. Dieser Auftrag ist umso wichtiger, da es sich mit ihr um die nächste Königin handelt. Sie wurde aus einer von zwölf königlichen Familien ausgewählt. Mitten in der Ausbildung kommt es jedoch zu einem schrecklichen Erlebnis für beide Mädchen. Lissa verliert ihre Eltern und ihren Bruder. In der Folgezeit geschieht an der Academy einiges seltsames. Um ein Haar hätte Lissa auch Rose verloren, konnte sie aber wieder zurückholen. Mittlerweile existiert eine enge Verbindung zwischen den Mädchen, wobei Rose genau über die Gefühle und Gedanken von Lissa Bescheid weiß. Ein Jahr lang sind Rose und Lissa auf der Flucht. Doch dann werden sie an die Academy zurückgeholt. Sie stehen fast vor einem Verweis von der Academy, wobei alles noch ein wenig anders kommt.

Inwieweit sich das Drehbuch an der Romanvorlage orientiert, kann ich nicht beurteilen. Doch es handelt sich um einen Film, den man sehr gut empfehlen kann. Das beginnt schon bei den Dialogen, die einen gewissen Witz besitzen – Eine Frau, die eine Mischung aus Blut und Magie in sich trägt, hat auf jeden Fall Stimmungsschwankungen. Solche Dialoge, wie beispielsweise „Du weißt, dass ich das V-Wort (Vampir-Academy) hasse“, kommen des Öfteren vor. Erlebt man sie im Zusammenhang mit den jeweiligen Szenen, zeigt sich die Dialogregie als recht gelungen. Ebenso machen die Effekte einen guten Eindruck und laden zum Anschauen ein, wobei auch die eingesetzten Kampftechniken den Film abwechslungsreich gestalten. Da es sich hier wohl um eine mehrteilige Reihe handelt, bleibt nur bei weiteren Verfilmungen zu hoffen, dass diese ebenfalls so gelungen umgesetzt werden. (Marina Teuscher – 16.09.2014)

 

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