The next Karate Kid

Der Charakter, der die Reihe um Karate Kid am meisten mitgeprägt hat, war Mister Myjagi. Als Darsteller für diese Rolle wurde Pat Morita verpflichtet, der seine Karriere im Jahr 1967 begonnen hat. Während seines Lebens war der Schauspieler in einer Vielzahl von bekannten Filmen zu sehen. Es handelte sich unter anderem um „Columbo – Etüde in Schwarz“ sowie um die „Schlacht um Midway“. Zu den weiteren Filmen gehörten unter anderem „Ein Werwolf beißt sich durch“, „Night Patrol“ sowie „Alice im Wonderland“. Die Bekanntheit von Pat Morita wurde noch einmal gesteigert, als er in den Filmen der Reihe „Karate Kid“ zu sehen war. Mitte September wird nun „The next Karate Kid“ auf Blu-ray erscheinen.

Julie hat in jungen Jahren schon das wohl schlimmste Schicksal getroffen, was ein Kind treffen kann. Sie hat ihre Eltern verloren. Nun lebt sie bei ihrer Großmutter, was auch keine einfache Zeit für beide ist. Schließlich leidet Julie extrem unter ihren Aggressionen. So ist das Verhältnis zwischen den beiden Frauen schon aufgrund ihres des Altersunterschiedes sehr gespannt. Als Mister Miyagi und die Großmutter einmal aufeinander treffen, schildet Julie Oma ihm die Situation. Daraufhin erklärt er sich bereit, Julie zu helfen. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Selbst er schafft es nicht, an das Mädchen heranzukommen. Zu allem Unglück kommen auch noch Probleme in der Schule hinzu. Dort treibt eine Gang ihr Unwesen und versucht alle zu unterdrücken. Überwiegend sind dort Jungen in der Gruppe zu finden. Colonel Dugan trainiert die Jungen, zu denen auch Ned und Eric gehören. Beide Männer haben ein Auge auf Julie geworfen, unterscheiden sich aber gründlich in ihren Charakteren. Während dessen beginnt Mr. Miyagi mit dem Training und zeigt Julie die ersten Übungen. Langsam scheinen die Wirkung zu zeigen und Julie taut etwas auf.

Insgesamt brachte es die Reihe auf vier Filme. Dieser Film ging allerdings andere Wege. Es war der erste Film, der ohne Ralph Macchio produziert wurde. Zudem war für die Inszenierung diesmal nicht John G. Avildsen zuständig. Allerdings war wieder Pat Morita dabei, was dem Film schon einmal eine interessante Seite verliehen hat. Als weiteren Weltstar können Zuschauer Hillary Swank in dem Film in der Hauptrolle sehen. Sie hat inzwischen auch ihren Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erhalten. Sie mag vielleicht ein paar strenge Gesichtszüge in dem Film haben, was aber angesichts der Thematik auch völlig berechtigt ist. Der Film zeigt auf eine interessante Weise auf, dass es möglich sein kann, Kindern den Glauben an ein paar elementare Werte weiterzugeben. Wer sich auf diesem Weg mit Filmen beschäftigt, wird daher eine recht gute Unterhaltung vorfinden, über die es sich gut diskutieren lässt. Doch auch wer sich den Film einfach so anschaut, bekommt hier einiges zu sehen. Schließlich werden doch diesmal sogar von einem Mädchen recht gute Karate-Techniken zum Gewinn eingesetzt. Und das zeigt, man kann viel erreichen, auch wenn der Film so ein bisschen das typische Schema von Gut und Böse zeigt. Es lohnt sich trotzdem einmal in diesen Film und insgesamt in die Kultreihe reinzuschauen. (Marina Teuscher – 09.09.2014)

 

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