Dinosaurier – Im Reich der Giganten – August 2014

Zu den Sauriern, die in der Urzeit die Gegend auf der Erde unsicher gemacht haben, gehört der Pachyrhinosaurus. Seine Zeit war die späte Oberkreide in der Region um Nordamerika. Genauer gesagt handelt es sich dabei um eine Dinosauriergattung, die aus der Familie der Ceratopsidae stammt. Konkret handelt es sich bei dem Auftreten dieser Saurierart um den Zeitraum von vor 76,4 bis 69,9 Mio. Jahren. In dem jetzigen Film macht sich ein kleiner Pachyrhinosaurus auf eine ganz große Reise, auf der er vieles neu kennen lernt.

Schon längst ist sie vergangen – die Welt, in der einst die Dinosaurier gelebt haben. Die Prähistorie war eine Zeit, in der die Abenteuer besonders gefährlich waren. In dieser Welt geht Patchi, ein kleiner Pachyrhinosaurus in einer Rolle als Außenseiter, jetzt auf eine Reise. Er ist der jüngste seiner Art, was eben sein Leben nicht gerade einfach gestaltet. An seiner Seite befindet sich Alex, der sein bester Freund ist. Dabei erleben sie eine sehr abwechslungsreiche Zeit, da sie immerhin inmitten prähistorischer Landschaften unterwegs sind. Spannung und Gefährlichkeit sind Faktoren, die ihre Reise kennzeichnen. Während dieser Reise wächst Patchie langsam auf und kann sich sogar die Position als Anführer einer Herde sichern. Neben Alex wird Patchi auf der Reise vom Pachyrhinosaurus-Weibchen Juniper begleitet. Sie ist die heimliche Liebe von ihm. Außerdem ist an seiner Seite auch Bruto, bei dem es sich um den großen Bruder von Patchi handelt. Eines Tages allerdings soll sich die Welt der Brüder verändern, als diese mehr und mehr zu Konkurrenten werden. Doch Patchi besitzt langsam immer mehr Fähigkeiten, die er auch der Gemeinschaft zu teil werden lässt.

Zur Gestaltung des Films lässt sich sagen, dass die Umsetzung gelungen ist. Es macht Spaß, zu sehen, was die Technik alles an Filmen ermöglicht. Die Grafik ist dabei so gelungen, als könnte man richtig in die Zeit eintauchen. Vor allem haben die Saurier dabei auch einen recht sympathischen Charakter, so dass sich auch die Kinder wohlfühlen. Ein Beispiel ist in dem Moment zu sehen, als der kleine Patchi versucht, einen Baum umzustoßen. Da muss sich der Bruder erst einmal wirklich davon überzeugen, dass der kleine wirklich sein Bruder ist. So gibt es noch eine Reihe weiterer Facetten, die den Film interessant machen. Insofern ist die Handlung recht gut gelungen. Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass es sich hier um  einen Spielfilm handelt. Wer hier nach dokumentarischen Einflüssen sucht, wird möglicherweise nicht ganz so viele finden. Geht man mit dem Wissen an den Kauf der DVD – oder auch der Blu-ray – kann mit dem Filmvergnügen für die Familie nichts schiefgehen. (Marina Teuscher – 01.08.2014)

 

 

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