Mein unbekanntes Herz – Juli 2014

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht als Landschaft das englische Somerset, das sich mit einer relativ unberührten und reizvollen Landschaft präsentiert. Urlauber, die es in diese Region zieht, können dort zahlreiche Sehenswürdigkeiten besichtigen. Besonders die Küstenorte ziehen die Aufmerksamkeit der Touristen auf sich. Ferner laden die Museumseisenbahn „West-Somerset-Eisenbahn“ sowie der Exmoor-Nationalpark zum Verweilen ein. Ferner sind auch die Garten und Parkanlagen so sehenswert, dass sie in das European Garden Heritage Network eingebunden sind. Genau in dieser landschaftlichen Idylle ist die Geschichte „Mein unbekanntes Herz“ angelegt worden. Es handelt sich dabei um die Verfilmung einer Geschichte von Rosamunde Pilcher.

Elizabeth Lancaster lebt in Somerset, wo sie gleichzeitig auch auch Besitzerin der Cider Brandy Company tätig ist. Das ganze Leben scheint in Ordnung zu sein, zumal sie verheiratet ist und zwei Kinder hat. Dann verändert sich jedoch die Welt, als sie sich einer Herztransplantation unterziehen muss. Plötzlich tritt eine schwere Lebenskrise bei ihr auf. Es scheint, als hätte sie die Operation komplett verändert. Sie kommt gar nicht mehr mit Ehemann Duncan zurecht. Der Zugang zu ihren Zwillingen Millie und Ben, 17 Jahre jung, ist auch schwieriger geworden. Sie fühlt sich einfach nicht mehr bei ihrer Familie wohl. Auch fühlt sie sich ein Stück weit fremd. Umso macht es sie neugierig, den Mann der Frau kennen zu lernen, deren Herz sie nun besitzt. Schon nach kurzer Zeit spüren beide die Zuneigung zueinander. Andrew trauert noch immer um seine Frau, wobei ihm aber die Nähe zu Elizabeth gut tut. Auch in Bezug auf das Verständnis mit den Kindern scheint eine gute Zeit anzubrechen. Dann kommt es jedoch anders als geplant. Daran ist eine Intrige von ihrem Bruder schuld. Daher kommen finanzielle Schwierigkeiten auf die Firma von Elizabeth zu. Noch schlimmer wird die Sitiuation, als sich ihr Gesundheitszustand plötzlich verschlechtert. Scheinbar will der Körper das Herz nicht annehmen, so dass sich dieser dagegen wehrt.

Es ist einer dieser Wohlfühl-Filme, die auf einer Geschichte von Rosamunde Pilcher basieren. Damit ist schon einmal gute Unterhaltung gewiss. Schließlich bietet die Handlung wieder die ganzen Facetten des Lebens, wozu Freude, Lebenslust und doch auch eine ganze Reihe von Problemen inklusive Krankheit und manchmal auch die Trauer gehört. Das wird in diesem Film auch wieder in einer perfekten Einheit präsentiert. Dazu kommt das harmonische Bild der Landschaft von Somerset, die zum Erholen einlädt und Lust auf Urlaub macht. Allein schon die Gärten wirken paradiesisch. Wundervoll gliedern sich die Anwesen in das Landschaftsbild ein. Vielleicht mögen manch einem in dem Film zu viele Längen sein. Man hätte die Story vielleicht doch in etwas kürzerer Zeit erzählen können. Doch letztendlich zählt der Unterhaltungsfaktor mit einer hervorragenden Besetzung, die recht authentisch rüberkommt und dem Film somit ein recht gutes Niveau verleiht.

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