The Who

England ist das Heimatland vieler ganz bedeutender Bands wie beispielsweise „The Who“, deren Geschichte im Jahr 1964 begann. Blickt man dabei auf die Geschichte des Rocks, so waren diese doch eher als aggressiverer Kontrast gegenüber den Rolling Stones und den Beatles anzusehen. Sie setzten mit vielen Titeln einzigartige Standards, doch es waren zwei Konzeptalben, die ihre Bekanntheit weltweit erheblich vergrößerten. Dabei handelte es sich um „Quadrophenia“ und um die Rockoper „Tommy“. Geschrieben wurde die Rockoper von Pete Townshend. Nun ist der Film zu dieser Rockoper auf Blu-ray erschienen.

Der Film präsentiert zum einen einige Musikstücke, die aus der Rockoper stammen. Gleichzeitig gibt es einige Interviews, in denen unter anderem John Entwistle, Roger Daltry und Pete Townsend zu sehen sind. Es handelt sich dabei um Interviews, die bisher nirgends zu sehen waren. Hintergründe werden deutlich und auch Momente, in denen die Rockoper entwickelt worden ist.

Enthalten sind auf der Blu-ray die folgenden Titel:

1       Overture / Pinball Wizard

2       Interview

3       Tommy, Can You Hear Me?

4       Smash The Mirror

5        Interview

6        Sally Simpson

7        I’m Free

8        Interview

9         Tommy’s Holiday Camp

10      We’re Not Gonna Take It / See Me, Feel Me

Präsentiert wird die Blu ray in Englisch mit den Tonformaten Dolby Digital 5.1 und DTS-HD High Res Audio. Das Bild liegt im Format 16:9 Anamorph 1.77:1 vor. Von der FSK wurde die Blu ray ohne Altersbeschränkung freigegeben und durch die Edel Germany GmbH veröffentlicht. Die Laufzeit des Films zu diesem Album liegt bei 113 Minuten. Untertitel stehen dabei in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch zur Anwahl bereit.

Bei dem Namen der Band bleiben kaum Zweifel offen, dass es sich hier wieder um einen kleinen „Schatz“ handelt, der insbesondere die Fans sehr erfreuen wird. Immerhin gibt es eine Reihe von neuen Interviews zu sehen, die noch weitere Einblicke in die Geschichte der Band und der Entwicklung der Rockoper ermöglichen. Gleichzeitig wird diese Dokumentation mit einigen Tracks aus der Oper präsentiert, so dass es sich um eine gelungene Kombination der verschiedenen Elemente handelt. Deutlich wird bei dieser Dokumentation auch, dass The Who schon immer etwas Bedeutendes waren (Marina Teuscher – 15.03.2014).

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