Der Mann der 1000 Wunder

Jesus von Nazareth war bekanntermaßen ein jüdischer Wanderprediger. Öffentlich aufgetreten ist er ungefähr erst ab dem Jahr 28. Seine Predigten konnte er allerdings nur zwei bis drei Jahre abhalten, da der römische Präfekt Pontius Pilatus seine Kreuzigung veranlasste. Es blieb ihm jedoch genug Zeit, dass er Nachfolger berufen konnte. Und diese Anhänger waren es, die in ihrer Ankündigung von ihm nach seinem Ende als Messias sowie als Sohn Gottes von ihm sprachen, eben Jesus Christus. Aus dieser Zeit entwickelte sich eine Religion, die als das Christentum um die Welt gehen sollte. Doch auch außerhalb dieser Religion gewann Jesus Christus enorm an Bedeutung. Er schaffte es, dass er viel Gutes tun konnte. Nun ist seine Geschichte unter dem Titel „Der Mann der 1000 Wunder“ als Animationsfilm auf DVD erschienen.

Tamar ist ein kleines Mädchen, das schwer krank ist, jedoch von Jesus geheilt werden kann. Dies führt dazu, dass die beiden Freunde werden. So gehen sie in der Folgezeit einige Wege gemeinsam. Tamar ist so beispielsweise dabei, wenn Kranke durch die Kraft von Jesus geheilt werden. Ein Fischer hat dank Jesus plötzlich unzählige Fische im Netz. Gleichnisse und Erzählungen bringt er den Menschen auch näher, während Tamar in seiner Nähe ist. Sie erlebt aber auch die andere Seite des Lebens von Jesus mit. Auch stehen ihm Priester und Gelehrte ziemlich ablehnend gegenüber. So kommt es hier zu einem Kampf von Glaube und Macht, der dazu führt, dass er ausgerechnet von Judas verraten wird. Bei diesem handelte es sich um einen seiner Jünger. Die Folge des Verrats ist die veranlasste Kreuzigung. Allerdings erleben Tamar und auch viele weitere nur drei Tage später eine große Überraschung. Es kommt nämlich zur Auferstehung von Jesus Christus.

Zuständig für die Regie waren Stanislaw Sokolow und Derek Hayes. Für die Komposition der Filmmusik wurde Anne Dudley verpflichtet. Angeschaut werden kann der Film in Deutsch und Englisch jeweils mit dem Tonformat Dolby Digital 2.0 Stereo. Beim Bild ist das Format 16:9 Anamorph 1.77:1 gegeben. Von der Koch Media GmbH wurde der Film veröffentlicht. Zuvor hatte die FSK den Film ab 6 Jahren freigegeben. Die Produktion des 87-minütigen Filmes erfolgte im Jahr 2004.

Zu den Extras des Films gehört das Making of, das auf die Produktion des Filmes eingeht. Außerdem gibt es Interviews mit Cast und Crew, die in Englisch präsentiert werden.

Es ist ein sehr schönes Zusammenspiel, was hier zwischen der 2D- und 3D- Technologie zu sehen ist. Das macht den Film zu einem sehenswerten Animationsfilm, der auch hinsichtlich der Geschichte zu überzeugen weiß. Der Film schafft es bleibende Eindrücke zu hinterlassen, da er mit seinen intensiven Animationen mitunter eine Gänsehaut hervorzurufen weiß. Gelungen ist es dabei, dass es Bonusmaterial gibt, das einen tieferen Einblick in die Geschichte des Films gibt. Dieser Film hat einiges zu bieten. Schade ist es dabei nur, dass es kein Wendecover gibt. Die groß ausgfallene FSK-Angabe stört doch etwas. Allerdings tut das einem gelungenen Fernsehabend nichts an. (Marina Teuscher – 23.12.2013).

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