Wings of honour

Bei der Royal Air Force handelt es sich um die Luftstreitkräfte des Vereinigten Königreichs. Endgültig ufgestellt wurde die Royal Air Force am 1. April 1918. Zuvor gab es nämlich schon das Royal Flying Corps, das am 13.5.1912 gegründet worden ist. Nun war weltweit die erste Teilstreitkraft gegründet worden. Allerdings wurden auch andere Aufgaben seitens der Royal Air Force wahrgenommen. In den Aufgabenbereich der Air Force fielen dann auch der Gütertransport sowie die Zustellung der Post. Auch in dem Film „Wings of Honour“ steht die Royal Air Force oder vielmehr einige ihrer Soldaten im Mittelpunkt des Geschehens.

Betrachtet man die Geschichte des zweiten Weltkrieges, so kommt dem Jahr 1944 eine ganz wichtige Bedeutung zu. Es war der Wegweiser daraufhin, dass im Jahr 1945 der Krieg enden sollte. Doch bis dahin war noch eine schwere Zeit durchzustehen. Auch das britische Königreich war in den zweiten Weltkrieg verwickelt. Diesem droht nun plötzlich eine Invasion, die von deutschen Soldaten geplant ist. Daher macht der Krieg auch nicht vor Earl Kirk halt, bei dem es sich um einen Bomberpiloten handelt. Er gehört zur britischen Royal Air Force. Allerdings bräuchte er noch nicht einmal in den Krieg ziehen, da er aus Südafrika kommt. Allein seine Herkunft lässt manchen Engländer ihn aber schon kritisch anschauen. Schon bald befindet er sich auf einem Feindflug, der ihn über deutsches Gebiet führt. In Deutschland soll er mit seinen Soldaten nun einen Benzinlager angreifen, dass sich in der Nähe von Bremen befindet. Damit soll es unmöglich werden, dass die Panzer mit Benzin versorgt werden. Ein Treffer an seiner Maschine zwingt ihn dazu, dass er eine Notlandung versuchen muss. Mit Mühe und Not kann er die Landung durchführen. Nun allerdings sind seine Männer und er auf feindlichem Gebiet. Daher heißt es nun, den Weg zurück in die Heimat finden. Das soll nicht so leicht werden, da die Deutschen schnell von den britischen Soldaten auf ihrem Gelände erfahren. Schnell geht ein deutscher Soldatentrupp auf die Suche nach den Briten. Angeführt werden die deutschen von einem Offizier der SS, der einen besonderen Hang zum Fanatismus hat.

In den Hauptrollen sind Nicholas van Der Bijl, Andre Frauenstein, Jason Glanville sowie Ryan Dittmann und Brad Backhouse zu sehen. Verantwortlich für die Regie war Christopher-Lee Dos Santos. Für den deutschen und englischen Ton des 102minütigen Filmes liegt das Format DTS-HD 5.1 vor, während für das Bild das Format 16:9 Anamorph 2.35:1 gegeben ist. Die Anwahl deutscher und englischer Untertitel ist möglich. Freigegeben wurde der im Jahr 2013 produzierte Film von der FSK ab 16 Jahren.

Als Extras gibt es zum Film natürlich das Making of. Neben den Deleted Scenes gibt es die Featurette mit Bezug auf die visuellen Effekte. Außerdem gehören der Originaltrailer sowie eine Trailershow zum Bonusmaterial. Ein Booklet verweist auf weitere geschichtliche Ereignisse in Filmform und komplettiert neben dem Wendecover das Bonusmaterial. Hinsichtlich des Bonusmaterials ist schon einmal ein recht intensiver Einblick in die Welt des Films gegeben. Mit 36 Minuten fällt das Making of auch zeitlich recht gut aus und es gibt einiges interessantes zu erfahren. Dies gilt auch für den Film. Inwieweit nun alles komplett historisch stimmt, sei hier einmal dahingestellt. Ich finde den Gedanken ganz reizvoll, hier einmal zu zeigen, dass noch längst nicht alle Aspekte des zweiten Weltkrieges entsprechend gewürdigt worden sind. Dieser Gedanke steckt hinter dem Film, der aus Südafrika kommt. So einige Menschen aus diesem Teil des afrikanischen Kontinents waren auch im Krieg gegen Hitler unterwegs und kamen nicht zurück. Das dieser Umstand auf diese Weise einmal eine Würdigung erfährt, ist schon okay. Wenn man diesen Aspekt zu Grunde legt, bekommt man dann eine recht spannende Geschichte erzählt. Sie wird dem einen oder anderen Genre-Fan ein paar ganz neue Aspekte aufzeigen. (Marina Teuscher – 07.12.2013)

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