Trek Nation

Es begab sich zu einer Zeit, als nur wenige über die technischen Neuerungen Bescheid wußten, das ein Autor eine ungewöhnliche Idee hatte. Er schrieb eine Fernsehserie, die in der Zukunft spielte und als Mittelpunkt die ein Raumschiff hatte. Schließlich gab es ja damals auch schon die Raketen, die Richtung Mond flogen. Also baute er die Serie aus und lies das Raumschiff fremde Welten erkunden. Er schuf damit die Grundlage zu einem der beliebtesten und bekanntesten Werke aus dem Science-Fiction-Genre.

Es sollten weitere Fernsehserien und insgesamt 12 Spielfilme folgen. Zudem entstand aus den den Produktion ein Franchise, das heute weltweit geschätzt wird. Schließlich möchte so mancher wie Commander Worf, Deanna Troi oder Jean-Luc Picard zu einem Trekkie-Treffen gehen. Nun hat sich der Sohn des Autors Eugene Roddenberry einmal mehr mit dem Werk seines Vaters und der Geschichte darum beschäftigt. Zu sehen sind die Ergebnisse seiner Recherchen unter dem Titel „Trek Nation“, einem Werk, das jetzt auf DVD erschienen ist.

Er war erst 17, als er seinen Vater verlor. Und doch hat dieser ein großartiges Werk hinterlassen. Jedoch kannte er zwar seinen Vater und doch wußte er noch längst nicht alles von ihm. Daher begibt sich Eugene auf seine Weise auf eine Reise durch die Zeit. Dabei trifft er viele Menschen, die seinen Vater eine Zeitlang begleitet haben. Vor allem wollte er dabei auch wissen, was seinen Vater zu diesem Wert inspiriert hat.

Verantwortlich für die Regie war Scott Colthorp, der sich mit Trek Nation wirklich ein interessantes Thema vorgenommen hat. Schließlich ist Star Trek zu einer Bewegung, die nicht nur ein Land auch Jahre nach der ersten Serie in Atem hält.

Präsentiert wird die Serie in Englisch mit dem Tonformat Dolby Digital 2.0, wobei es deutsche Untertitel gibt. Angezeigt werden die Untertitel auf dem Bildformat von 16:9 Anamorph 1.77:1. Veröffentlicht wurden die DVDs durch Polyband/WVG. Produziert wurde der Film im Jahr 2012. Enthalten ist auf der zweiten DVD das komplette Bonusmaterial, das eine Länge von etwa 146 Minuten hat. Dazu gehören die Extended Interviews, die unter anderem mit George Lucas und J.J. Abrams geführt werden. Als weitere Interviewpartner sind unter anderem Rick Berman, Will Wheaton und Nick Sagan zu sehen. Neben einem Bericht über die Fans von Star Trek ist außerdem der Beitrag „A Star Trek is born“ und der Bild-in-Bild-Kommentar zu sehen. Home Video, der Originaltrailer sowie Star Walking komplettieren das Bonus-Material.

Gerade, wenn man mit Star Trek aufgewachsen ist, stellt dieser Film ein Muss für alle Trekkies ein Muss dar. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als die ersten Ausstrahlungen der Serie liefen. Der Sonntagabend, wo sie einst liefen, war für mich auch ein Pflichtprogramm. Damals ging ich noch zur Schule. Es war so schön, weil Star Trek ja damals etwas ganz ungewöhnliches darstellte. An diese Zeit werden sich wohl noch viele Menschen erinnern, als Captain Kirk und Spock von Scottie die ersten Male zu fremden Planeten gebeamt worden  sind. Wie der Sohn von Gene Roddenberry jetzt die Spuren der Enterprise verfolgt, deren Geschichte einst von Eugene’s Vater geschrieben wurden, ist brillant gemacht. Man bekommt doch einen sehr tiefen Einblick in die Geschichte des Universums von Star Trek, den man so schnell nicht vergißt. Vor allem gibt es auch noch viel Wissenswertes, was interessant verpackt ist. (Marina Teuscher – 21.11.2013)

Schreibe einen Kommentar