Global home

Seit dem Jahr 2003 macht ein Phänomen in der Welt die Runde. Es handelt sich um das Couchsurfing, einem Gastfreundschaftsnetzwerk. Kostenlos wird auf diesem Portal eine Unterkunft angeboten, in denen sich Reisende einquartieren können. Zugleich basiert das Online Netzwerk auf dem Gedanken der Gemeinschaft. Mittlerweile gibt es das Netzwerk schon seit zehn Jahren. Für Eva Stotz war es jedoch neu und so nahm sie es sich vor, sich mit diesem Netzwerk intensiver zu beschäftigen. Entstanden ist daraus die Dokumentation „Global Home“, die jetzt auf DVD erhältlich ist.

Es wird eine Reise, die die Zuschauer in die unterschiedlichsten Regionen der Welt führt. Nicht in allen Regionen ist man dabei so weit entwickelt, wie in Europa. So geht die Reise nach Mali, Tokio, in die Türkei und auch in die USA. Stets hat Eva Stotz ihre Kamera dabei und fängt dabei die Impressionen des Landes sowie des jeweiligen Lebensstils ein.

Die Verantwortung für die Regie lag in den Händen von Eva Stotz. Komponiert wurde die Musik zum Film von Jürgen Grözinger und Joa Glasstetter. Als Formate stehen für den deutschen und englischen Ton Dolby Digital 2.0 und 5.1 zur Verfügung. Deutsche Untertitel werden auf dem Bild vom Format von 16:9 Anamorph 1.77:1 angezeigt. Von der FSK wurde der Film ab 0 Jahren freigegeben und durch das Studio Indigo veröffentlicht. Produziert wurde der 92minütige Film im Jahr 2012.

Als Bonus-Material gibt es ein Making-of. Insgesamt wurde der Film auf sechs Festivals präsentiert. Dabei wurde der Film mit dem New Berlin Award 2013 ausgezeichnet.

Es ist eine Dokumentation über ein Phänomen, dass immer mehr um sich greift. Das Couchsurfing zieht Menschen an, wobei es wahrscheinlich nicht sofort für jemand etwas ist. Und doch manche mögen es, auch den Alltag anderer Menschen kennen zu lernen. Diese Möglichkeit bietet das „Couchsurfing“ seit einiger Zeit an. Wie die Abläufe dabei sind, zeigt der Film auf eine sehr interessante Weise. Und das ist auch völlig zu Recht. Schließlich kommt es gut an, wenn man mal den Gedanken der Gemeinsamkeit, der dahinter steht, viel intensiver begreifen kann. Das macht den Film sehenswert und es zeigt doch, wie stark die Welt doch globalisiert ist. Hinsichtlich der Altersfreigabe besteht allerdings eine Menge Diskussionsbedarf. (Marina Teuscher – 01.11.2013)

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