Battle Ground Helden im Feuerturm

Im Norden Frankreichs erreichen Besucher die Region Picardie, in der der Fluss Somme liegt. Sie fließt durch die Departments Aisne und Somme in Richtung Ärmelkanal. Der Name des Flusses hat seine Spuren im keltischen Raum und war einst auch als Fluss Samara bekannt. In der ganzen Welt wurde der Fluss bekannt, da es im Jahr 1916 zu einer schweren Schlacht gekommen ist. Sie gilt als einer der schlimmsten Schlachten, die es jemals im ersten Weltkrieg gab. Genau in diese Zeit führt jetzt der Film „Battle Ground“ zurück, der inzwischen auf DVD erschienen ist.

Es herrscht die Zeit des ersten Weltkrieges. Auch Frankreich ist natürlich in das Weltgeschehen mit verwickelt worden, während das Jahr 1916 geschrieben wird. Im Mittelpunkt steht dabei besonders die Somme. In Schützengräben liegen sich die Soldaten der unterschiedlichsten Nationen gegenüber. Besonders handelt es sich dabei um Soldaten der deutschen und der alliierten Truppen. Schon mehrere Angriffe sind seitens der Australier gestartet worden. Unter den Soldaten befindet sich auch ein Offizier aus Australien. Dieser hat ein ganz großes Bedürfnis, Ruhm zu erlangen. Obwohl es keinen Anlass für einen Angriff gibt, befehlt er seinen Leuten nun einen Angriff. Ziel ist der gegenüberliegende Schützengraben. Erfolgen soll der Angriff unter der Führung von Sergeant Wilkins. Es kommt zu einem Massaker, dem hauptsächlich Briten zum Opfer fallen. Die deutschen Soldaten befinden sich einfach in der Übermacht. Nur der Sergeant und zwei seiner Soldaten können dem Massaker entkommen. Teilweise sind sie verletzt, was die Situation nicht unbedingt einfacher macht. Schließlich befinden sie sich im Niemandsland, wo die Gruppen sich in aller Winde verstreut befinden. Nun ist man erst recht angreifbar, wobei auch Freunde zu einem Risiko werden können und Feinde sowieso die Situation gern ausnutzen. Dabei möchte Wilkens sich und seine Leute gern nach Hause bringen.

Verkörpert werden die Hauptrollen von Johan Earl, Tim Pocock und von Martin Copping. In den Händen von Adrian Powers lag die Verantwortung für die Regie. Für den deutschen Ton liegen die Formate DTS 5.1 und Dolby Digital 5.1 vor, während der Film in Englisch mit dem Format Dolby Digital 5.1 gezeigt wird. Die Anwahl von deutschen und englischen Untertiteln ist möglich. Angezeigt werden die Untertitel auf dem Bild mit dem Format 16:9 Anarmoph 2.35:1. Erfolgt ist die Veröffentlichung durch die Ascot Elite Home Entertainment. Zu den Extras des Film gehören das Making of sowie der Originaltrailer. Außerdem gibt es eine Trailershow sowie ein Wendecover.

Zum Film kann zunächst gesagt werden, dass die Bildqualität recht gelungen erscheint. Auch in hektischen Momenten bleibt die Bildqualität gleichbleibend. Teilweise sind die Bilder dabei auch ziemlich realistsch, wenn man auf die Verletzten der Schlacht schaut. Dabei handelt es sich um eine Schlacht, die einstmals viele Opfer gefordert hat. Nun wird die Geschichte hier noch einmal erzählt, wobei natürlich auch die zwischenmenschlichen Seiten nicht fehlen dürfen. Gerade in den Momenten, als es für die Überlebenden ziemlich kritisch wird, wachsen sie doch noch zusammen, damit sie den Weg in ihre Heimat finden. Allerdings wird auch sehr schön gezeigt, in welche zwiespältigen Situationen damals die einzelnen Soldaten gebracht worden sind. Insgesamt ist dabei eine recht ordentliche Verfilmung herausgekommen, die allerdings diejenigen am meisten anspricht, die das Genre gern sehen.

 

 

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